
Ich lernte gerade Themenzentrierte Interaktion, eine gute Sache für Führungskräfte, als jemand sagte: „NLP ist auch klasse, da macht man aus Problemen Lösungen.“ Das hat mir gleich gefallen.
NeuroLinguistisches Programmieren müsste eigentlich Re-Patterning heißen: neue Muster werden gebildet auf der Festplatte, die wir Gehirn nennen. Neue Verschaltungen, Denk- und Fühlmuster, die sich in neuem Verhalten ausdrücken. Es macht Spaß, sich nicht mehr an Problemen, sondern an Lösungen zu orientieren. Selbststeuerung hält jung und lebendig.
Ich lernte NLP wie ein Handwerk, 3 Jahre lang, gründlich, regelrecht. Mein individuelles Profil als Coach kam durch die vielen Klienten, die ich im Laufe der Zeit begleiten durfte, und natürlich durch charismatische Lehrer. Da ist diese kraftvolle Psychologen-Generation, die in den 1950er/60er Jahren couragiert gebrochen hat mit dem Dogmengebäude der Freudschen Psychoanalyse: Milton Erickson, Virginia Satir, Fritz Perls, Ruth Cohn, Carl Rogers, Marshall B. Rosenberg … geniale, mutige Spurwechsler mit Begeisterung, ja, Liebe für Menschen und Freiheit.
Und Frank Farrelly. Vom Erfinder der Provokativen Therapie, habe ich besonders viel abgeschaut und gelernt, wie man Menschen stark macht, indem man sie in ihre Stärke bringt, anstatt lang und breit die Probleme zu bestärken. Richard Bandler hat in den 1970er Jahren das NLP erfunden. Das war kühn, denn erst heute erweist die Hirnforschung, wie richtig er das gemacht hat. Robert Dilts hat es kongenial weiterentwickelt und Struktur verliehen. Ich hatte das Glück, alle Drei persönlich zu erleben und von Ihnen enorm zu profitieren durchs Hinschauen, Hinhören, Hinfühlen.
So habe ich meinen Stil entwickelt. Eine Klientin sagte einmal auf meine Bitte um Feedback: „Kann ich nicht beschreiben, Sie muss man erleben.“
