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Dr. Waltraud Berle, Coach

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Meinungen. Kommentare. Tricks und Tipps aus Dr. Berles Anstifterei. Zum pers�nlichen Wachstum. F�r Macht der Pers�nlichkeit.


Sonntag, M�rz 14, 2010

 

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posted by Dr. Waltraud Berle, Coach | 14.3.10

Samstag, M�rz 13, 2010

 
Fight or Flight? Sind wir Reptilien oder gibt es Spielraum? Es gibt HIRNFORSCHER, die tats�chlich behaupten, die st�rkste unserer Atriebskr�fte sei die Angst. Also, ich finde, das erf�llt den Tatbestand der kompletten Vernageltheit.

Verlassen Sie die Angst-Denke und schauen Sie mal um sich. Kreative H�chstleistungen in der Kunst, in der Wissenschaft, der Wirtschaft, im Sport ... wo finden Sie welche, die aus der Angst geboren sind? Will jemand behaupten, der Herr Fischer h�tte seine D�bel aus Angst erfunden? Der hatte Neugier, der wollte was leisten, der hatte einfach Spass am Erfinden.

Das ist unser menschlicher Fortschritt: wir k�nnen mehr. Wir haben dieses Reptilien-Grundmuster "Kampf oder Flucht" noch in uns, logisch. Aber auch haben wir die Spielm�glichkeiten des Handelns. Zu denen geh�rt es, Dinge einfach zu tun aus Lust an der Zukunft. Das ist die Lust zum Spiel.

So funktioniert das, auch wenn die r�ckw�rts gewandten Ideologen immer noch an die Angst glauben m�ssen. Wieso? Weil sie keine Phantasie haben und weil es ihnen an Vertrauen fehlt in sich selber, ins Leben, nennen Sie es ruhig: Gott. Schauen Sie mal um sich! Glauben Sie wirklich, den Michael Schumacher jagt Angst �ber die Rennbahnen? Sieht der etwa so aus?

Lassen Sie die Angst-Apostel abprallen. Wer anderen Angst macht, will an ihnen verdienen - auch wenn einer nur sein Buch verkaufen will. So schaut's aus.

posted by Dr. Waltraud Berle, Coach | 13.3.10

Mittwoch, M�rz 10, 2010

 
Haben Sie sich schon einmal den Unterschied zwischen einem Perfektionisten und einem Perfektionierer �berlegt? Der erste fragt, ob? Der zweite fragt, wie?

Den ersten der beiden k�nnten wir auch den Meckerer nennen. Der wirkt uners�ttlich in seiner Bedenkentr�gerhaftigkeit, kaum je zufrieden zu stellen, immer gibt es ein "mmh, ja, vielleicht, ABER ....". Der Perfektionist nervt. Eigentlich m�ssten solche Leute permanentes R�ckenweh haben und Krampfadern insbesondere auch an den Sitzfl�chen vor lauter Zwanghaftigkeit. Und dabei meinen die es GUT! Doch! Perfektionisten sind eigentlich Perfektionierer, Optimierer. Sie wollen eigentlich, dass die Dinge bestm�glich laufen. Aber was tun sie? Sie meckern, n�rgeln, nie ist ihnen etwas gut genug, immer sehen sie noch irgendwelche Fallen und Probleme. Sie kennen solche Lehrer? Ihr Vater war auch so einer? Der nie, nie, nie loben konnte? Ach Sie selber? Sie erkennen sich? Ein wenig? Ja? Dann ist die gute Nachricht: zur Rettung ist es nur ein kleiner Schritt! Lesen Sie getrost weiter:

Den Wandel vom Perfektionisten-Meckerer zum Perfektionierer schaffen zwei Worte mit jeweils 3 Buchstaben. Das eine Wort hei�t WIE. Das zweite Wort hei�t WAS. Wenn Sie wollen.

Perfektionisten haben erstens das Ziel aus den Augen verloren und hacken stattdessen auf dem Prinzip des Verbesserns herum. Und auf den Nerven der Mitlebenden. Und auf den eigenen Lust-Nerven. Und sie haben die gute Absicht vergessen. Das ist schlimm, denn wir alle in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, in den Familien, �berall - wir brauchen die Perfektionierer. Ohne sie findet konstruktive Kritik nicht statt. Und ohne die (die man auch Wahrheit nennen kann) geht nichts vom Fleck.

Perfektionisten werden zu angesehenen Perfektionierern, wenn Sie die Was-und-Wie-Fragen stellen.
WAS �rgert/sorgt mich genau?
WAS will ich eigentlich stattdessen?
WIE komme ich dorthin?

Probieren Sie es aus. Sagen Sie es weiter, damit Dynamik in die Dinge kommt. Perfektionisten stehen sich selber im Wege. Perfektionierer sorgen f�r frischen Wind, freie Bahn, schaffen klare Sicht. Es ist n�mlich nicht die Frage, ob was geht, sondern wie.

posted by Dr. Waltraud Berle, Coach | 10.3.10

Sonntag, M�rz 07, 2010

 
Geburtstag, mein eigener, strahlende Sonne. Mutter todungl�cklich, weil sie mir "gar nichts, gar nichts" schenken kann. Ich sagte ihr: "Ist doch gut und ausreichend, dass Du lebst, oder?"

Und was hat sie mich ge�rgert mit ihrer Griesgr�migkeit. Bis ich begriff, dass die eine Begleiterin dessen ist, was Demenz hei�t. Der Gro�hirn wird defizit�r. Nun steht meine Mutter selber im 87. Lebensjahr und ist entspannt wie vielleicht nie im Leben. Pflegeheim, umgeben von alten Ladies, die alle �hnlich sind, wie sie selber. Keine Not, kein Sorgen mehr. Es sei denn, die Tochter kann nicht beschenkt werden. Und dabei ist diese Heiterkeit, die sie nun umgibt, das gr��te Geschenk. Und n�mlich die beste Lehre.

posted by Dr. Waltraud Berle, Coach | 7.3.10

Montag, M�rz 01, 2010

 
Grafik in der FAZ am Sonntag: eine Kreuzung gleichberechtigter Stra�en. Auf jeder Stra�e steht ein Auto. Es gilt rechts vor links...

Wenn Sie das schon erlebt haben, wissen Sie auch: irgendwann f�ngt eine/r an den vier Steuern an, zu dirigieren. Und dann grinsen alle und tun, was der oder die eine anzeigte.

Thema des Artikels: braucht man eigentlich Chefs? Die Antwort hie�, nein, man brauche keine Chefs. Das stimmt. Aber, wie die sch�ne Grafik zeigte: F�hrung braucht es und daf�r Leute, die in die Verantwortung gehen, oder eine Struktur, die automatisch daf�r sorgt.

Die An-F�hrer sind meistens solche, die ein wenig schneller ans Ziel kommen wollen, als die anderen; die genau wissen, was sie wollen; solche die Komplexit�t begreifen. Sie genie�en ihre Kraft zu entscheiden und zu handeln als Verantwortung f�r das gro�e Zusammenspiel.

Also: wir brauchen eigentlich keine griesgr�migen Kanzler und Minister und Staatssekret�re und Konzernbosse. Aber wir brauchen F�hrer. Damit man nicht endlos an der Kreuzung rumsteht.

Und dann las ich eben noch den Satz: "Erz�hlen Sie mal einem aus dem 30-j�hrigen Krieg von unserer Zukunftsangst .....!"

Und dann w�sste man gerne, was Sie an der Kreuzung tun?

posted by Dr. Waltraud Berle, Coach | 1.3.10


Dr. Berle · Coach - Tel. 089/23241280